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Wildkräuter-Samtsuppe

von der Ochsenzunge oder Wiesen-Bärenklau




von Paul

Ochsenzunge, Bärenklau oder auch der aus der Frankfurter grünen Soße bekannte Borretsch eignen sich hervorragend für eine samtige Cremesuppe, die mit angenehmer Frische überzeugt. Was einfach aussieht, erfordert eine gute Vorbereitung: wie auch bei Soßen entscheidet der Fond über die Qualität, die "Rundheit", die Basiswürze einer Suppe. Die haarigen Kräuter werden am Ende nur kurz untergemixt. So bleiben sie frisch und behalten alle Wertstoffe.


Das braucht ihr


  • 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Olivenöl
  • 200 ml Weißwein (am besten einen kräftigen Chardonnay)
  • 1 Liter Wildkräuter-Fond oder Gemüsefond
  • 300 ml Sahne
  • 150 - 200 g Wiesen-Bärenklau, Ochsenzunge oder Borretsch
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 EL Olivenöl
  • etwas Zucker
  • 2 EL Creme Fraiche


So wird's gemacht


Schalotten und Knoblauch fein würfeln und im Olivenöl in einem Topf anschwitzen. Mit dem Wein ablöschen, kurz einköcheln lassen und mit dem Fond auffüllen. Aufkochen lassen.

Sahne und grob gehackte Bärenklau-Blätter hinzufügen, nochmals aufkochen lassen und sehr fein mixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und nach falls gewünscht, durch ein Sieb passieren.


“Eine Suppe ist immer nur so gut wie der Fond, aus dem sie gemacht wurde.”



Zitronensaft mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und Zucker in einem Schraubglas zu einer schnellen Vinaigrette schütteln.

In tiefen Tellern anrichten und mit einem Klecks Creme fraiche und Pünktchen von der Zitronen-Vinaigrette anrichten. Die Blüten von Borretsch- oder Ochsenzunge sind herrlich blau und kontrastieren als Garnitur ganz wunderbar!

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